FAQ ZUR FEHLERBEHEBUNG

 

FAQ UNMITTELBAR IN VERBINDUNG MIT DER MONTAGE (FRAGEN ZUR STECKVERBINDUNG)

1) Vorbereitung: Bitte lesen Sie vor Beginn der Installation als aller erstes unsere im Lieferumfang enthaltene, bebilderte Montageanleitung. Vorab können Sie auf unserer Homepage unter „CHIPTUNING MONTAGE“ eine selbsterklärende Montage anhand eines TDI Motors einsehen.

Die Montage ist also bei den meisten Fahrzeugtypen sehr einfach. In Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass man etwaige Teile (z.B. Luftfiltergehäuse) entfernen muss um an den Rail Sensor zu gelangen.

2) Rail-Rohr suchen: Vergewissern Sie sich zunächst, dass Sie sich am Common-Rail-Rohr befinden. Dieses ist normal sofort ersichtlich. Wenn nicht, gehen Sie wie folgt vor um das Rail-Rohr zu finden. Suchen Sie zunächst die schmalen, silbrigen, runden Metall Einspritzleitungen. Diese sind in selber Anzahl enthalten wie das Fahrzeug Zylinder aufweist (z.B. 4 Leitungen für 4 Zylinder). Diese Leitungen führen Sie direkt zum Rail-Rohr.

3) Rail-Sensor suchen: Der Rail-Sensor befindet sich entweder an einem der beiden Ende oder in der Mitte des Rail-Rohrs.

Am Rail-Rohr befinden sich normalerweise zwei Sensoren:

  • Ein meist schwer zugängliches „2 poliges Abschaltventil“ (wird nicht benötigt!)
  • Und eben der von uns gesuchten, etwas leichter zugängliche „3-polige Rail-Sensor“ (in Ausnahmefällen gibt es von DENSO auch einen 6- poligen Rail-Sensor)

Es gibt nur 2 verschiedene PIN-Belegung Arten:

  • Ein Rail-Sensor hat zu 95% einen 3-poligen Anschluss (z.B. BOSCH, DELPHI, SIEMENS)
  • Es gibt auch Rail-Sensoren mit einem 6- poligen Anschluss (z.B. teilweise von DENSO)

INFO: Wenn Sie am Rail einen 2-poligen Anschluss sehen, dann ist das ein Abschaltventil, das nicht benötigt wird. Unsere Steckverbindung würde hier also nicht zusammenpassen.

Natürlich, das ist der einfachste und schnellste Weg um den Kunden weiterzuhelfen. Gerne freuen wir uns auf Fotos, um die Steckverbindung zu markieren. Grundsätzlich sollte jedoch alles sehr klar aus der Montageanleitung hervorgehen.

Die Fahrzeughersteller verwenden Stecker verschiedener Produzenten bei gleichbleibender Rail-Sensor Funktion. Die Stecker lassen sich also problemlos untereinander zusammen Stecken, schauen aber manchmal von der Optik leicht unterschiedlich aus. Die technische Funktion wird also nicht beeinträchtigt. Wir verwenden Steckverbindungen in Erstausrüster Qualität. Unsere Auswahl Kriterien sind Stecker zu verwenden, die sich leicht am Fahrzeug entriegeln lassen, bei zugleich maximaler Abdichtung gegen Wassereintritt.

Der Stecker ist mit einer einfachen Verriegelung am RAIL-Sensor befestigt, der sich durch „ZUSAMMENDRÜCKEN AN DER ENTRIEGELUNG“ und „GLEICHZEITIGEM ZIEHEN AM STECKERGEHÄUSE“ einfach abziehen lässt. Bitte dabei nicht an den Kabeln ziehen.  

Da sich die Gummidichtung am originalen Fahrzeugsensorstecker (aufgrund thermischer Belastungen und Vakuum) des Öfteren leicht festsetzt, ist der Stecker beim ersten Mal etwas sperrig zum Herunterziehen.

Tipp: Hilfreich ist es in diesem Falle die „Entriegelung zu drücken“ und „gleichzeitig am Stecker-Gehäuse den Stecker „hinein und heraus“ zu bewegen“. 

  • Bitte prüfen Sie ob die Steckverbindung baugleich ist oder ob Sie eventuell einen anderen 3- poligen (bzw. 6 polig) Adapter benötigen. Im unwahrscheinlichen Fall kann es vorkommen, dass der Fahrzeughersteller die Steckverbindung geändert hat und Sie den Adapter gegen einen anderen umtauschen müssten. Dazu würden wir ein Foto vom abgezogenen RAIL-SENSOR-STECKER (Stecker-Ansicht von innen) per Email benötigen.
  • Bei wenigen Kabelmodellen muss eine Nut am Fahrzeug-Stecker entfernt werden um die Steckverbindung schließen zu können. Dieser Hinweis steht sehr groß in der Montageanleitung, trotzdem wird das oft nicht gelesen (betrifft z.B. SIEMENS1, BOSCH3).

Bitte senden Sie uns per Email ein Foto vom abgezogenen RAIL-SENSOR-STECKER (Stecker-Ansicht von innen). Der Adapter wird dann schnellstmöglich ausgetauscht.

Der Zweck des Null-Plug dient zur einfachen Rückversetzung des Fahrzeugs in den Serienzustand ohne den Kueberl Tuning „KABELSTRANG“ ausbauen zu müssen. Der Null-Plug wird also anstelle der Tuningbox auf dem Kabelbaum aufgesteckt. Der Null Plug ist bei Bedarf auf Anfrage erhältlich.

Es ist darauf zu achten, dass der Deaktivierungsstecker erst dann umgesteckt werden soll, wenn der Chip stromlos ist (5 Volt), bzw. wenn die GRÜNE LED am Chip nicht mehr leuchtet. Ansonsten könnte bei dem darauffolgenden Startvorgang des Motors eine Motor-Warnleuchte im Display des Armaturenbrettes angezeigt werden.

Tipp: Am besten das Auto absperren und ca. 5 Minuten warten, man hört dann ein Relais klicken und das Motorsteuergerät schaltet alle 5 Volt Stromversorgungen der Sensoren ab (=Tuning Chip ist stromlos).

Es ist darauf zu achten, dass man den „Sensor-Stecker des Fahrzeuges“ erst dann vom Rail-Sensor abzieht, wenn das Motorsteuergerät die 5 Volt Stromversorgung zu den Sensoren abgeschaltet hat.

Das heißt im Klartext: Der Sensor soll stromlos sein bevor man diesen absteckt, da ansonsten bei dem darauffolgenden Startvorgang eine Motor-Warnleuchte im Display des Armaturenbrettes angezeigt werden könnte.

Der Sicherheitsclip des Steckers muss wieder einrasten, man hört ein leichtes klicken.

HINWEIS: Durch die Gummidichtung sperrt sich der Stecker beim zusammenschieben leicht. 


FAQ DIREKT NACH DER MONTAGE (FUNKTIONSTEST GRÜNE LED)

Man macht einen Funktionstest des Tuningchips und kontrolliert ob die grüne LED leuchtet. FUNKTIONSSCHNELLTEST: GRÜNE LED LEUCHTET = CHIP FUNKTIONIERT

Der Chip ist so programmiert, dass er bei JEDER neuen „Tuningchip Einschaltphase“, einen automatischen Funktionstest absolviert. Und danach, wenn das Tuning (ROTE LED) länger als 10 Minuten nicht mehr abgerufen wird, in den „STAND BY MODUS“ wechselt. Alle LEDs schalten sich dabei aus.

Nein, der Tuningchip wäre nur dann defekt, wenn bei einem Erneutem „Start“ bzw. „Zündung Ein“ bzw. „nach einer Probefahrt“ keine GRÜNE LED leuchtet. BEACHTE: Zu beachten ist aber dass das Fahrzeug die Stromzufuhr zum Chip erst nach ca. 5 Minuten abstellt.

TIPP: Sollte die GRÜNE LED nicht leuchten gehen Sie wie folgt vor. Auto abschließen und ca. 5 Minuten warten, Auto starten und kontrollieren ob die GRÜNE LED leuchtet.

Der Chip ist also so programmiert, dass er bei JEDER neuen „Einschaltphase (bzw. Aufwachphase) des Tuningchips“, automatisch einen Funktionstest absolviert. Das hat also nicht direkt mit der Zündung EIN bzw. AUS Funktion zu tun. Bei Zündung AUS ist die Stromversorgung noch ca. 5 Minuten aktiv. Wird das Tuning (ROTE LED) länger als 10 Minuten nicht mehr abgerufen schaltet der Chip automatisch in den „STAND BY MODUS“ bzw. alle LEDs werden abgeschaltet.

Grundsätzlich gilt: Leuchtet die GRÜNE LED, ist der Chip funktionstüchtig!

Es gibt im Grunde 3 Möglichkeiten:

1) Sollte eine Warnleuchte im Display des Armaturenbrettes aufgrund der soeben erfolgten Montage angezeigt werden, bedeutet dies in den allermeisten Fällen lediglich, dass das Fahrzeug erkannt hat, dass der Rail-Sensor abgesteckt wurde und keine elektrische Verbindung vom Rail-Stecker zum Rail-Sensor bestanden hat. Das Fahrzeug (Motorsteuergerät) ist also der Meinung, dass der Rail-Sensor defekt ist, weil durch den vorherigen Absteck-Vorgang keine elektrische Verbindung mehr zum Sensor bestanden hat.

Diesen Motorcheck macht ein Fahrzeug nur wenn das Motorsteuergerät eingeschaltet war. Das Motorsteuergerät schaltet also nicht einfach ab, wenn man die Zündung ausschaltet. Es gibt ein Hauptrelais, das den Strom an das Motorsteuergerät und somit an den Sensoren abschaltet. Am besten ist es, wenn man z.B. bei geöffneter Motorhaube und geschlossenen Türen das Fahrzeug mit der Fernbedienung verriegelt und ein paar Minuten wartet. Dann hört man meist das Relais klicken und das Motorsteuergerät ist stromlos. In dem Zeitraum in dem der Stecker vom Rail-Sensor getrennt ist sollte man auch keine Türen öffnen oder schließen bzw. keine Telefonate mit der Freisprecheinrichtung des KFZ machen, weil dadurch meist das Relais das Motorsteuergerät einschaltet.

Tipp: Um Sicherzugehen dass das Motorsteuergerät bzw. die Sensoren stromlos sind, sollte man also das Fahrzeug bei geöffneter Motorhaube (wenn möglich) und verschlossenen Türen mit der Fernbedienung verschließen und dann ca. 5 Minuten warten.

Erst dann sollte man den Rail-Sensor-Stecker vom Rail-Sensor abzieht, und dann schnellstmöglich die Steckverbindung mit der Installation des Chips samt Kabel wieder schließen um den Stromfluss zum Rail-Sensor wieder Herzustellen.

Merke: Das Motorsteuergerät kontrolliert den Stromfluss der Sensoren also nur bei eingeschalteter Stromversorgung.

2) Der Tuningchip wurde nicht auf den Rail-Sensor angesteckt, sondern auf einen anderen, falschen bzw. nicht benötigten Sensor. Die Steckverbindung des Tuningchips passt also in manchen Fahrzeugmodellen auf mehreren Steckverbindungen.

3) Die Steckverbindungen wurden nicht richtig geschlossen. Der Sicherheitsclip des Steckers muss wieder einrasten, man hört ein leichtes klicken. 

Man macht einen Funktionstest des Tuningchips und kontrolliert ob die grüne LED leuchtet. FUNKTIONSSCHNELLTEST: GRÜNE LED LEUCHTET = CHIP FUNKTIONIERT

Ist der Test positive bzw. funktioniert der Chip und das Fahrzeug lässt sich normal starten und fahren, hat man praktisch den Rail-Sensor-Stecker am Rail-Sensor abgezogen während das Motorsteuergerät noch eingeschaltet war. In diesem Fall funktioniert praktisch alles, bis auf die Fehlerlampe die im Display im Moment noch angezeigt wird.

Wenn man das Fahrzeug etwas bewegt (bzw. des Öftern auf und zusperrt, das Steuergerät muss dabei Aus- und Einschalten, also etwas warten und zudem etwas damit fahrt), verschwindet die Fehlerlampe von alleine. In der Regel dauert das zwischen einen Zeitraum von 20 Minuten und 3 Tagen. Je nachdem wieviel man das Auto benutzt, bzw. wie oft man das Fahrzeug neu in Betrieb nimmt.

Diesen Fehler kann man also bei Unachtsamkeit bzw. Zeitdruck recht schnell machen und passiert recht häufig, ist aber relativ unbedeutend und nichts Gravierendes.

  • Motorwarnleuchte im Display: Ist eine optische Fehlermeldung im Display des Armaturenbrettes, als Symbol (meist gelb oder rot in Form von z.B. Motor, Auspuff usw.)
  • Fehlerspeicher des Motorsteuergerätes: Diese Fehlermeldung kann man optisch nicht sehen.  Diese ist im Motorsteuergerät gespeichert bzw. hinterlegt. Die Fehlermeldung kann man nur über die OBD Diagnose Schnittstelle des Motorsteuergerätes auslesen bzw. löschen. 

Es gibt mehrere Möglichkeiten und hängt auch von der Häufigkeit bzw. Schwere des Fehlers ab. Es ist alles kein Problem, gewusst wie:

  • Einfachste Lösung: Wenn man das Fahrzeug etwas bewegt (bzw. des Öftern auf und zusperrt, das Steuergerät muss dabei Aus- und Einschalten, also etwas warten und zudem etwas damit fahrt), verschwindet die Fehlerlampe von alleine. In der Regel dauert das zw. einen Zeitraum von 20 Minuten und ca. 3 Tagen. Je nachdem wieviel man das Auto benutzt, bzw. wie oft man das Fahrzeug neu in Betrieb nimmt. Im Hintergrund ist der Fehler im Protokoll allerdings noch als unbedeutend hinterlegt.
  • Einfacher Trick: Ein einfacher Trick ist es den Batteriepol (z.B. Masse) kurz von der Batterie zu entfernen. Dabei wird meist der Fehler am Display nicht mehr angezeigt. Im Hintergrund ist der Fehler im Protokoll allerdings noch als unbedeutend hinterlegt.
  • OBD-Diagnostik: Zudem könnte man so gut wie alle Fehler aus dem Fehlerspeicher mittels Diagnosetester des Fachbetriebes oder einen im Handel günstig, erhältlichen OBD Diagnostik Tester löschen. Dabei wird zugleich das Fehlerprotokoll des Fehlerspeichers gelöscht.
  • Schwerer Fehler: Schwere Fehler lassen sich manchmal nicht mit dem Diagnosetester löschen, weil das ECU der Meinung ist, dass z.B. Sensoren wie Öldrucksensor oder Rail-Drucksensor usw. defekt sind. Deshalb muss man vorher den Batteriepol kurz abklemmen, damit der Fehler in den Hintergrund wandert und dann kann man auch diese Fehler problemlos aus dem Fehlerprotokoll löschen. 

Die Fehlermeldung kann man nur über die OBD Diagnose Schnittstelle des Motorsteuergerätes auslesen bzw. löschen. Man benutzt dazu entweder den originalen Werkstatt Diagnose Tester oder einfache, günstige OBD Diagnostik Geräte.

Wichtige INFO: Manchmal kann es vorkommen, dass sich ein Fehler nicht löschen lässt weil das Motorsteuergerät der Meinung ist, dass z.B. der Rail-Sensor defekt ist. In diesem Fall muss man nur zuvor, kurz den Batteriepol abklemmen

Man macht einen Funktionstest des Tuningchips und kontrolliert ob die grüne LED leuchtet. FUNKTIONSSCHNELLTEST: GRÜNE LED LEUCHTET = CHIP FUNKTIONIERT

Wenn das Auto nicht mehr startet wird vermutlich auch beim Chip keine GRÜNE LED leuchten, weil vermutlich der Stromfluss zwischen Rail-Sensor-Stecker und Rail-Sensor nicht vorhanden ist. Das kann mehrere Gründe haben:

  • Stecker nicht richtig eingerastet
  • Am falschen Stecker montiert
  • Falscher Adapter des Chips montiert (z.B. SIEMENS1 und Bosch3)

Bitte überprüfen Sie anhand der Montageanleitung ob alles richtig installiert wurde. Sollten Sie den Fehler immer noch nicht gefunden haben hilft Ihnen der Kundenservice gerne weiter.

 

FAQ NACH DER PROBEFAHRT (UND SPÄTER)

Nein, man muss das Fahrzeug nicht einfahren. Die Fahrzeughersteller verwenden für Ihre Stamm Motoren Gruppen auch unterschiedliche Leistungsspezifikationen.

Bei unseren Tuning Chip Produkten kommt es im Regelfall nicht zu solch ein Problem. Für alte Tuningprodukte die in neuen Fahrzeugen verbaut werden sollen, machen wir gerne ein Eintausch-Angebot. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall den Kundenservice. Dieser Benötigt Angaben wie Rechnungsnummer, Produktdaten usw.

Bei unseren neu entwickelten Tuning Produkten kommt dies im Regelfall nicht vor. Sollte aber der Kunde das Zuschalten der Mehrleistung in einem bestimmten Drehzahlbereich spüren obwohl er das nicht haben will, ist es für uns einfach auf den Kundenwunsch einzugehen und die Einschaltparameter zu verändern. Dazu benötigen wir die Genaue Kunden Beschreibung.

Grundsätzlich sind die Tuningchips so abgestimmt, dass die Leistung schon im untersten Drehzahl- bzw. Lastbereich anliegt, um eine gute Durchzugskraft bzw. Treibstoffverbrauch zu erzielen. Wenn der Kunde dies anders Programmiert haben will, ist das kein Problem. Mittels veränderter Parametrierung können die Kennfelder individuell auf Kundenwunsch angepasst werden. In dieser Situation ist es notwendig, uns exakt mitzuteilen, in welcher Fahrsituation und zu welchem Last- und Drehzahlbereich das Ruckeln auftritt, bzw. ob dies bei langsamer gleichbleibender Fahrweise auftritt oder bei Vollastfahrten. 

In der Regel sind die Tuningchips perfekt auf das Fahrzeug abgestimmt.

Der Mehrleistung sind natürliche Grenzen gesetzt. Bei zu viel Mehrleistung haben früher die alten Dieselmodelle geraucht, das ist heute nicht mehr so. Bei modernen Common-Rail Motoren würde ein Fahrzeug bei zu viel Mehrleistung in den Notlauf-Modus schalten (zudem Fehlerlampe im Display).

Die Tuningchips sind also so programmiert, dass sich die Mehrleistung in diesem Fenster bewegt. Bei zu viel Leistung könnte das Fahrzeug wie schon erwähnt in den Notlaufmodus wechseln.

Mehrleistung kann also grundsätzlich verabreicht werden, da die Fahrzeuge aber Toleranzen unterliegen, muss man danach testen ob und wieweit dieses spezifische Fahrzeug diese verarbeiten können.

In der Regel sind die Tuningchips perfekt auf das Fahrzeug abgestimmt.

Der Mehrleistung sind natürliche Grenzen gesetzt. Bei modernen Common-Rail Motoren würde ein Fahrzeug bei zu viel Mehrleistung in den Notlauf-Modus schalten und zudem eine Fehlerlampe im Display aufleuchten.

Da die Fahrzeuge unterschiedlicher Toleranzen unterliegen, kann es in Ausnahmefällen vorkommen, dass ein Fahrzeug die elektronischen Befehle, die zur Erzeugung der Mehrleistung an das Einspritzsystem geleitet werden, nicht in der gewünschten Dimension steigern kann. In diesem Falle gibt es ein spezielles vorprogrammiertes „Emergency Solution Kennfeld“, das einfach mittels Potentiometer Stellung auf „Programm 1“ abgerufen werden kann. Mehr zu diesem Thema unter „FAQ ZUM THEMA POTENTIOMETER“.

Das sollte im Normalfall nicht vorkommen. Bei bestimmten Fahrzeugmodellen kann es aber sein, dass die Verbrauchswerte des Bordcomputers leicht verzerrt sind. Dies entsteht z.B. dadurch, dass der Tuningchip direkt am Sensor der Einspritzanlage zwischengeschalten ist. Entsprechend sind die am Bordcomputer errechneten Werte teilweise eine Mischung der Serien- und der durch den Tuningchip angepassten Werte.

Der Kraftstoffverbrauch nach DIN 70030 (Stadtzyklus und Konstant-Fahrt bei 90/120 km/h) entspricht den Serienwerten.

Bei einer Fahrweise im unteren Drehzahlbereich nach DIN 70030 liegt der Verbrauch, durch den erhöhten Wirkungsgrad, sogar darunter. Bei eventuellen Vollgasfahrten wie z.B. auf der Autobahn wird der serienmäßige Kraftstoffverbrauch überschritten. Der Kraftstoffverbrauch ist also vom Fahrstil abhängig, verwendet man die Mehrleistung um sportlicher zu fahren ODER spart man Treibstoff, was sich auch immer mehr Beliebtheit erfreut.

TIPP: Um einen niedrigen Kraftstoffverbrauch zu erreichen empfiehlt es sich sehr früh in höhere Gänge zu schalten bzw. den Motor in niedrigen Drehzahlbereich zu bewegen und die Gänge nicht voll auszudrehen.

FORMEL: Geringere Drehzahl und höhere Gänge = weniger Verbrauch. Dies wird durch den Einbau unseres Zusatzsteuergerätes mit integrierten ECO-Modus voll unterstütz da sich der Wirkungsgrad erhöht, weil der Chip sehr frühzeitig im untersten Drehzahlbereich bzw. Lastbereich einsetzt.

ERGEBNIS: Bei angepasster Fahrweise kann der Verbrauch, in Verbindung mit dem Tuningchip, gesenkt werden. Der Tuningchip ist genau dafür konzipiert und verfügt zudem sogar über ein eigenes ECO-Programm Setting (Programm 2), siehe Einstellung Potentiometer. Das erhöhte Drehmoment, das vor allem im unteren bzw. mittleren Drehzahlbereich anliegt, ermöglicht es, früher in den nächsthöheren Gang zu schalten, sodass das Fahrzeug insgesamt mit niedrigeren Drehzahlen bewegt werden kann.